Pressestimmen

Black Dog Groove Society - Dog Dance
Es gibt Musik, die vom ersten Moment an in Bewegung ist. Nicht, weil sie laut oder spektakulär sein möchte, sondern weil ihr Groove so selbstverständlich entsteht, dass man sich ihm kaum entziehen kann. Genau diese Energie prägt Dog Dance, das zweite Album der Black Dog Groove Society.
Nach dem Debüt Fetch the Stick knüpft das Quartett nahtlos an seine musikalische Idee an und entwickelt sie konsequent weiter. Im Mittelpunkt steht ein unverwechselbarer Bandsound, der den warmen Klang der Hammond-Orgel mit modernem Jazz, Soul und Funk verbindet. Daraus entsteht eine Musik, die zugleich kraftvoll, melodisch und voller rhythmischer Raffinesse ist.
Die Band – Katharina Maschmeyer, Nils Pollheide, Dirk Schaadt und Hardy Fischötter – versteht sich dabei nicht als Begleitensemble einzelner Solisten, sondern als eingespielte Einheit. Jeder Musiker erhält Raum, eigene Ideen einzubringen, ohne dass der gemeinsame musikalische Fluss jemals verloren geht. Gerade diese Balance zwischen individueller Ausdruckskraft und kollektivem Musizieren macht den besonderen Reiz des Albums aus.
Die Eigenkompositionen leben von einer beeindruckenden Leichtigkeit. Rhythmische Figuren entwickeln sich organisch weiter, melodische Themen werden aufgenommen, verändert und mit großer Spielfreude fortgeführt. Die Soli wirken nie wie Pflichtübungen oder technische Demonstrationen, sondern entstehen selbstverständlich aus dem musikalischen Geschehen heraus. Man spürt, wie aufmerksam die Musiker aufeinander reagieren und wie viel Vertrauen in diesem Zusammenspiel steckt.
Besonders bemerkenswert ist die natürliche Verbindung von Groove und musikalischer Substanz. Dog Dance lädt durchaus zum Mitwippen oder sogar zum Tanzen ein, eröffnet aber ebenso ein intensives Hörerlebnis für alle, die sich auf die vielen Details der Arrangements und Improvisationen einlassen möchten. Hinter der unmittelbaren Energie verbirgt sich eine sorgfältig gestaltete musikalische Architektur. Vor allem aber vermittelt dieses Album etwas, das sich nicht komponieren lässt: echte Freude am gemeinsamen Musizieren. Diese Begeisterung überträgt sich unmittelbar auf den Hörer und verleiht der Musik ihre ansteckende Lebendigkeit. Nichts wirkt routiniert oder vorhersehbar. Stattdessen entwickelt sich jeder Titel mit Offenheit, Kreativität und spürbarer Leidenschaft. Dog Dance ist ein Album voller Energie, kluger Kompositionen und hervorragender Improvisationen.
Black Dog Groove Society beweist eindrucksvoll, dass Groove und musikalische Tiefe keine Gegensätze sind. Wer Jazz mit Soul, Funk und einer gehörigen Portion Spielfreude schätzt, wird an diesem Album viel Freude haben. (Jacek Brun, 16.07.2026) - jazz-fun.de

Black Dog Groove Society - Dog Dance
„Eine Hammond-Orgel klingt einfach immer megacool und irgendwie auch nach guter Laune. Daher kommt man schon bei den ersten Takten dieses neuen Albums nicht um ein breites Grinsen herum. Black Dog Groove Society sind Saxophonistin & Bass-Klarinettistin Katharina Maschmeyer, Gitarrist Nils Pollheide, Schlagzeuger Hardy Fischötter und eben Dirk Schaadt am großen, schmatzenden Tastenmonster, das kurz vor dem Ausladen des Band-Transporters vor Gigs immer alle Mitmusiker unsichtbar werden lässt. Oder sie haben Rücken. Zurück zur Musik: Diese Band swingt und pulsiert, vor allem Dank des unglaublichen Drives von Hardy Fischötter, absolut zeitlos, mit unglaublicher Energie. Wobei das klassische Orgel-Trio mit Drums und Gitarre natürlich nie um ein gewisses traditionelles Flair herumkommt. Da war wohl Tony Williams‘ Band Lifetime in der Besetzung mit Larry Young und John McLaughlin die große, niemals wieder erreichte Ausnahme der Jazz-Geschichte. Organ-Player Dirk Schaadt hat neben seinem eigenen Trio u.a. mit mit Künstlern wie Sydney Youngblood, Marla Glen, Molly Duncan (Average White Band), Mirja Boes oder Tom Gaebel gearbeitet, live und im Studio. Hardy Fischötter spielte bereits 1988 in der legendären Kölner„Franck Band“. Von 1989 bis 2013 war er Mitglied des Trios von Gitarristin Susan Weinert und spielte außerdem mit Charlie Mariano, Richard Bona, Henrik Freischlader, Larry Carlton, Cosmo Klein und Ali Claudi. Gitarrist Nils Pollheide und Saxophonistin Katharina Maschmeyer sind schon lange ein künstlerisches Team, und auch hier harmonieren sie wieder perfekt. Wobei Pollheide am deutlichsten die zeitgenössischen Zutaten in den Band-Sound fließen lässt. Bestes Beispiel dafür ist seine Komposition ,For Sco‘, die keine Fragen offen lässt. Mit angezerrtem Ton jagt er virtuos, bluesig, boppig durch den von Vorbild John S. inspirierten Track. Gefolgt von Katharina Maschmeyer, die am Tenorsaxophon ähnlich energetisch abgeht. Eine tolle Musikerin. „Die Stücke sind beeinflusst von zeitgenössischen Jazz Musikern wie Seamus Blake, Joshua Redman, John Scofield, Larry Carlton und Larry Goldings, andererseits finden sich auch Elemente von Blue Note-Legenden aus den 1950-1960er Jahren wie Hank Mobley, Grant Green und Larry Young“, lese ich im Text zum Album. Black Dog Groove Society haben als Formation das Talent, diese künstlerischen Einflüsse aus gut 60 Jahren Jazz-Historie mit rotem Faden zu fusionieren. Dieses zweite Album der Band ist vielleicht noch mal einen Schritt nach vorne gegangen – und es klingt auch sehr gut. Eingespielt wurde im bandeigenen „Confusing Cats Studio“ in Osnabrück, aufgenommen und gemischt hat es Nils Pollheide. Gute Arbeit.“ - Lothar Trampert / guitar-player.com

BLACK DOG GROOVE SOCIETY Dog Dance (TimeZone, TZ2901): "Der Hund, der da seinen eigenen Schwanz jagt, tut das in Osnabrück. Mit Katharina Maschmeyer und Nils Pollheide als Frauchen und Herrchen. Die Tenorsaxerin und der Gitarrist waren schon im KaMa Quartet ein Team und bereits mit „Fetch the Stick“ (2023) auf den Hund gekommen. Der Hammondorgler Dirk Schaadt blieb ihnen treu, der Drummer Hardy Fischötter mit seinem Background bei der Franck Band und mit Susan Weinert ist neu. Fight Trump, fight afd, fight fascism! Oha, da wird nicht bloß gegroovt, da werden auch Fascho-Scheiß, Katzen und Käse ('Cats & Cheese') verbellt. Die Orgel federt den Swing luftkissenweich ab, schürt aber solistisch mit den Brass gegen die verrückte, die verkehrte Welt. Man kann's ein wenig altmodisch und ein wenig nostalgisch finden, doch wenn der Zeitgeist als Geisterfahrer Gas gibt, gerät selbst gediegener Modern Jazz auf Kollissionskurs, emanzipatorisch und hauntologisch. Pollheide verbeugt sich vor John Scofield ('For Sco'). 'Max & Wick' tanzen auf dem Cover, Wick mit John Wick als Paten, der Nemesis derer, die Hundewelpen was antun. Aus Underdog-Perspektive sind wir eine Sister- & Brotherhood, nur Psychoköter dienen Großkotzbullies und Hosenscheißern ('Diaper Don'). Dagegen – die Church of Soul und die, in der Hank Mobley, Grant Green, Larry Young predigten. Black Dogs und Blue Notes, und zuletzt bei 'Goldies's Pogo Lab' nach nochmal fingerfertigsten Statements an Gitarre und Hammond mit Bleifuß ans Ziel. "- [BA 133 rbd] Bad Alchemy

Black Dog Groove Society - Dog Dance (Geheimtipp / Klangtipp)
"Das Quartett aus Köln und Osnabrück mit dem ungewöhnlichen Namen lässt seinen funkigen „Dog Dance“ von der Leine: Die Orgel knurrt, die E-Gitarre soliert bissig, das Saxofon zeigt die Zähne, die Drums apportieren die meist treibenden Rhythmen dieser Fusion aus Funk, Jazz und Soul. Katharina Maschmeyer (Saxofon), Nils Pollheide (Gitarre), Dirk Schaadt (Hammond-B3-Orgel) und Hardy Fischötter (Drums) wandeln auf den Spuren von Größen wie Joshua Redman, Larry Carlton oder Larry Goldings und touchieren den Stil des US-Labels Blue Note der 50er- und 60er- Jahre. Auf „For Sco“ röchelt die B3 pumpend im Verbund mit heftigen Saitensprüngen als Hommage an Jazzgitarrist John Scofield - das Repertoire lebt mit ähnlich zackigen Songs auf und sorgt mit „Max und Wick“ sogar für einen erheblichen Trommelwirbel." - Stereoplay / Claus Dick

"Wenn ich im Line-up die Besetzung lese, nämlich Saxofon/Gitarre/Orgel/Schlagzeug, dann fallen spontan Assoziationen, die Jazz-Geschichte betreffend. So fällt mir zum Beispiel die Produktion "Prayer Meeting" (1964) mit Jimmy Smith/Stanley Turrentine/Quentin Warren/Donald Bailey ein und es gab.ähnliche Produktionen mit Smith in dieser Form. Andererseits gab es auch brodelnden Jazz-Funk-Groove mit einem Spritzer Soul mit seinem 1972er Album "Root Down". Und hierhin zielt dann schon eher die Black Dog Groove Society mit ihrem aktuellen Album "Dog Dance". Hier gibt es neben eher swingendem Jazz wie beim zweiten Song "Cute" diesen federnden groovenden Sound des Openers "Dog Dance" oder dezenten Funk mit "For Sco", übrigens dem Gitarristen John Scofield gewidmet, natürlich komponiert vom Kollegen Nils Pollheide. Dieser, ich nehme es vorweg, liefert eine großartige Vorstellung ab mit seinem sehr innovativen Spiel, und diese Individualität ist als sehr wichtiges Element innerhalb dieser Produktion zu verstehen. Doch letztlich sind es auch die beiden anderen Solisten, die Saxofonistin Katharina Maschmeyer, die zum Beispiel mit ihrer solistischen Einleitung zu "Mingo" eine gute Vorstellung liefert, und Hammond-Organist Dirk Schaadt, bei dem ich bei einigen Parts an den Kollegen Brian Auger denken muss. Gemeinsam mit Drummer Hardy Fischötter bilden die Vier ein eingespieltes Team, dass sich mit recht vielseitig ausgeprägten Songs vorstellt. So fallen mir stets diverse Titel und Musiker ein, auf die ich gedanklich gebracht werde. Bei "Do Your Thing" wandern meine Gedanken in Richtung Horace Silver, bei "Goldie’s Pogo Lab" muss ich anteilig an den Song "Hi Heel Sneakers" denken. Auch an Produktionen von Larry Goldings erinnert mich das Eine oder Andere, und aus verschiedenen Jahrzehnten in der Entwicklung des Jazz hat man diverse Elemente und Spielarten aufgegriffen und geschickt miteinander verknüpft. Doch wie bereits angeführt, verschließt sich das Quartett auch nicht dem swingenden Jazz, wie "Diaper Don" belegt, das kommt richtig coooooool! Insgesamt betrachtet haben die Vier ein Album mit einem guten Groove vorgelegt, mit einer überzeugend ausgestrahlten Spielfreude und Professionalität". - Wolfgang Giese / Rocktimes

BLACK DOG GROOVE SOCIETY: „Dog Dance“ (Timezone Records) "Was die Musk dieses Quartetts auf jeden Fall macht, das lässt sich schon im Bandnamen ablesen: Sie groovt. Kein Wunder, mit Dirk Schaadt und seiner Hammondorgel sind ein Mann und ein Instrument dabei, das immer für groovige Klänge steht. Saxofonistin Katharina Maschmeyer, Gitarrist Nils Pollheide und Schlagzeuger Hardy Fischötter bilden mit Schaadt eine funkig-groovig-soulige Einheit, die auschließlich selbstkomponierte Stücke Musik spielen, die einerseits zwar an alte Blue Note-Legenden der 1960er Jahre oder auch an den funkigen John Scofield erinnert, aber doch frisch und eigenständig rüberkommt. Und viel Spaß macht. Kleiner Tipp: Ein wenig lauter hören!"- nrw jazz / Christoph Giese

 

 

 

Konzertbericht Black Dog Groove Society - Arnstadt 2023 Rezension aus der MINT 2023 Black Dog Groove Society


Jazz Podium 2014Feature zum Album "A Love Supreme/Universal Tone "
KA MA Quartet

(Interview mit Nils Pollheide und Katharina Maschmeyer)

Jazzthetik (Olaf Maikopf 2016)

 



Jazz Podium 2014Feature zum Album "Duck On Ice, Flying Cow"
KA MA Quartet

(Interview mit Nils Pollheide und Katharina Maschmeyer)

Jazz Podium (Thorsten Hingst 2015)

 

Stereoplay 2015In der Zeitschrift stereoplay gibt es einen tollen Artikel über die Studiokonzertreihe in den Bauer Studios in Ludwigsburg, inkl. Titel CD "Räumlichkeit & Transparenz" mit 16 Tracks, einer davon auch vom Katharina Maschmeyer Quartet!

 

 

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